Proton lässt Angestellte ihre KI-Nutzung im Bewerbungsgespräch erklären
Laut heise online, gestützt auf 404 Media, sollen Angestellte des Schweizer Anbieters Proton zwischen dem 4. und 11. November in neuen Bewerbungsgesprächen erklären, wie sie KI nutzen. Laut einem internen Schreiben kann die Überprüfung zu Änderungen bei Aufgaben, Zuständigkeiten und weiterer Beschäftigung führen, Proton erklärte später, es baue keine Stellen ab. Für KMU: Wer KI-Kenntnisse verlangt, legt vorher offen, woran sie gemessen werden.
Quelle: heise online
Apple bringt das MacBook Pro mit M6 für lokale KI ab 1'899 Franken
Laut Netzwoche hat Apple ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip vorgestellt, dessen GPU laut Apple bis zu 25 Prozent mehr Leistung bei lokalen KI-Aufgaben wie LLM-Prompts bringt als der M5. Es kostet ab 1'899 Franken mit 16 GB Arbeitsspeicher, ist ab 28. Oktober bestellbar und wird ab 6. November ausgeliefert, konkrete KI-Modelle oder Funktionen nennt der Artikel nicht. Für KMU: Wer Daten lokal mit KI verarbeiten will, prüft vor dem Kauf, welche Modelle in den gewählten Arbeitsspeicher passen.
Quelle: Netzwoche
Anthropic meldet frühe Ergebnisse mit Claude in der Medikamentenentwicklung
Laut Anthropic hat das Unternehmen mehrere Monate mit sechs Partnern an der Entwicklung von Medikamenten gearbeitet, die Forschung sei noch früh und meist vorklinisch. Bei Enveda fand Claude in 1'061 Seiten Unterlagen alle 11 Mängel, die menschliche Prüfer entdeckt hatten, die Prüfzeit sank um 89 Prozent, von über 25 auf unter drei Stunden. Für KMU: Am ehesten übertragbar ist die Vorprüfung umfangreicher Dokumentation, die Endkontrolle bleibt beim Menschen.
Quelle: Anthropic
SAP macht Joule Work für KI-Agenten in Geschäftsprozessen verfügbar
Laut inside-it.ch hat SAP an der Teched in Berlin Joule Work allgemein verfügbar gemacht: Mitarbeitende beschreiben ein Ziel in Alltagssprache, die Plattform koordiniert Agenten, Anwendungen und Daten auch ausserhalb der SAP-Landschaft. Dazu kommen rollenbasierte Berechtigungen, Audit-Protokolle und Kontrollpunkte für menschliche Eingriffe, ein Enterprise AI Gateway für Zugriffe, Richtlinien und Verbrauch soll im ersten Quartal 2027 folgen. Für KMU: Wer SAP nutzt, legt vor dem Einsatz fest, welche Schritte ein Mensch freigibt.
Quelle: inside-it.ch
Liquid AI LFM3: multimodale Kleinmodelle mit offenen Gewichten
Laut einem Beitrag von Liquid AI auf Hugging Face sind alle Modelle der Familie LFM3 ab sofort mit offenen Gewichten auf Hugging Face erhältlich, eine Lizenz nennt der Beitrag nicht. Das Textmodell passt bei 4-Bit-Genauigkeit in rund 1 GB Speicher und hat ein Kontextfenster von 256K Token. Für KMU: Modelle dieser Grösse eignen sich für eng umrissene Aufgaben wie das Auslesen von Belegen auf dem eigenen Gerät, die Lizenz ist vor dem Einsatz zu prüfen.
Quelle: Liquid AI auf Hugging Face
Apples Kreativ-Abo erhält KI-Assistenten, vorerst nur auf Englisch
Laut heise online sollen Logic Pro sowie Keynote, Pages und Numbers in Apples Kreativ-Abo im November KI-Assistenten erhalten, die als Beta starten und zunächst nur US-Englisch verstehen, wann Deutsch folgt, ist offen. Keynote, Pages und Numbers lassen sich zudem auf dem Mac über das Model Context Protocol an externe KI-Agenten anbinden. Für KMU: Die Anbindung an bestehende Agenten ist der interessantere Teil, die Assistenten selbst bleiben vorerst englisch.
Quelle: heise online
Google DeepMind stellt das Weltmodell Genie 4 als Forschungsvorschau vor
Laut Google DeepMind erzeugt Genie 4 interaktive Welten in Echtzeit, die sich per Tastatur erkunden und per Textbefehl verändern lassen, und ist das erste Echtzeit-Weltmodell des Hauses, das den Ton gleich mit erzeugt. Zugang haben vorerst nur ausgewählte Tester, später sollen Abonnenten von Google AI Ultra und frühe Partner der Gemini API folgen, alle erzeugten Videos und Töne tragen ein SynthID-Wasserzeichen. Für KMU: Noch kein Werkzeug für den Betrieb, prüfenswert wird es mit dem Zugang über die Gemini API.
Quelle: Google DeepMind
GPT-6.1 Terra: OpenAI bringt ein günstigeres Modell für Computerarbeit
Laut heise online bringt OpenAI mit GPT-6.1 Terra ein günstigeres Modell für KI-Agenten, verfügbar über die API und schrittweise in ChatGPT Work und Codex, nicht aber im normalen ChatGPT-Chat. Es kostet 1 Dollar pro Million Eingabe- und 5 Dollar pro Million Ausgabetoken, halb so viel wie GPT-6.1 Sol und Claude Sonnet 5.5, und löst laut Artificial Analysis im Terminal-Bench 4.0 bei maximaler Reasoning-Stufe rund 56 Prozent der Aufgaben, Sonnet 5.5 rund 64. Für KMU: Für wiederkehrende Bildschirmarbeit lohnt ein Kostenvergleich.
Quelle: heise online
Veeam nimmt Änderungen von KI-Agenten in Microsoft 365 zurück
Laut heise online ist Veeam Intelligent ResOps for Microsoft 365 allgemein verfügbar: Das Add-on erkennt, welche KI-Agenten, auch Copilot, auf Daten in SharePoint, OneDrive, Teams und Exchange zugreifen, und nimmt ihre Änderungen Datei für Datei zurück. Es kostet ab 2,49 Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, und laut Veeam stiessen Kunden der Vorschauphase in einem einzelnen Tenant auf 25 Agenten. Für KMU: Bevor Agenten Schreibrechte erhalten, sollte klar sein, wie sich ihre Änderungen zurücknehmen lassen.
Quelle: heise online
1Password meldet KI-Agenten an, ohne ihnen Passwörter zu geben
Laut Netzwoche lanciert 1Password mit «1Password for Agents» eine Plattform, über die sich KI-Agenten bei Onlinediensten anmelden, ohne die Zugangsdaten zu sehen. Der Agent identifiziert sich bei 1Password, der Nutzer bestätigt jeden Anmeldeversuch auf seinem Gerät, dann trägt 1Password die Daten direkt ins Formular ein, so etwa für ChatGPT Work und dots von OpenAI. Für KMU: Ein Agent mit Kontozugang sollte sich nur nach Freigabe anmelden und Passwörter nie selbst sehen.
Quelle: Netzwoche
Hostinger: KI-Agenten lesen im Postfach viel und senden wenig
Laut einer Auswertung von Hostinger zum eigenen Dienst Agentic Mail führten KI-Agenten dort vom 13. Juli bis 18. Oktober 2026 rund 213 Millionen Aktionen in Postfächern aus, nur 2,5 Prozent davon waren versendete Mails. Suchen und Lesen machten rund 45 Prozent aller Aktionen aus, gelöscht wurde selten: Rund 22'000 Löschungen stehen 5,4 Millionen gesendeten Mails gegenüber. Für KMU: Wenn Agenten im Postfach vor allem lesen, lassen sich Rechte zum Senden und Löschen eng fassen.
Quelle: Hostinger
Anthropic reicht den Börsenantrag ein und will an die Nasdaq
Anthropic hat laut eigener Mitteilung am 26. Oktober bei der US-Börsenaufsicht SEC den Registrierungsantrag auf Formular S-1 für seinen geplanten Börsengang eingereicht. Die Aktien der Klasse A sollen am Nasdaq Global Select Market unter dem Kürzel «ANT» gehandelt werden, Zahl der Aktien und Preisspanne stehen noch nicht fest. Für KMU: Nach dem Börsengang legt der Claude-Anbieter seine Zahlen regelmässig offen, Kunden sehen dann besser, wie stabil ihr Lieferant ist.
Quelle: Anthropic